Über uns

Keppler Asset Management Inc. ist ein 1992 von Michael Keppler gegründetes privates Anlageberatungsunternehmen mit Sitz in New York, das auf aktive quantitative Portfolio-Strategien zur Nutzung von Anlagechancen an den globalen Aktienmärkten spezialisiert ist. Das Unternehmen ist bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde registriert und berät eine Reihe von Publikumsfonds sowie Spezialfonds für institutionelle Kunden.

Geleitet von hohen ethischen Grundsätzen, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die bestmögliche Performance für unsere Kunden mit einem Minimum an Transaktionskosten zu erreichen. Wir schätzen das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen und bemühen uns um den Aufbau langfristiger Beziehungen, um sie bei der Erreichung ihrer Anlageziele zu unterstützen.

Das zuweilen irrationale Verhalten der Aktienmarktteilnehmer kann zu Marktineffizienzen führen, die wertorientierten Investoren Möglichkeiten eröffnen, Aktien unter ihrem eigentlichen Wert zu erwerben. Wir sind bestrebt, die sich daraus ergebenden Chancen gezielt zu nutzen und dabei unseren Leitprinzipien —Sorgfalt, Disziplin und Geduld — treu zu bleiben.

  • Sorgfalt

    Die Anlagephilosophie unseres Unternehmens wurzelt im „Margin of Safety“-Konzept Benjamin Grahams, der 1934 in seinem (gemeinsam mit David L. Dodd verfassten) Werk Security Analysis die Grundlagen für die Bilanzanalyse und das wertorientierte Investieren legte. Wir übertragen die von Graham und seinen Jüngern in den USA erfolgreich angewandten Prinzipien des „Value Investing“ auf die internationalen Aktienmärkte, um Marktineffizienzen für die Anleger in den von uns beratenen Fonds zu nutzen.

  • Disziplin

    Unser äußerst disziplinierter quantitativer Ansatz zur Bewertung von Aktien auf der Grundlage ihres intrinsischen Wertes ermöglicht es uns, Emotionen, Marktinterferenzen und andere Faktoren, die rationale Anlageentscheidungen beeinträchtigen könnten, auszublenden. Wir vermeiden spekulative Strategien wie „Market Timing“ und bemühen uns um eine möglichst breite „Sicherheitsmarge”, um das Anlagerisiko zu reduzieren und die potenziellen langfristigen Erträge zu maximieren.

  • Geduld

    Unsere Anlagestrategie ist auf langfristige Performance ausgerichtet und daher nicht für Anleger geeignet, die sich schnelle Börsengewinne durch spekulative „Market Timing“-Strategien erhoffen. Wir streben eine Zusammenarbeit mit Investoren an, die die nötige Geduld und den Zeithorizont mitbringen, um maximalen Nutzen aus dem Zinseszinseffekt zu ziehen. Unsere Fonds sind darauf ausgelegt, durch die Minimierung von Transaktionskosten und Steuern langfristig höhere Renditen bei reduziertem Marktrisiko zu erzielen.

Unsere Spezialität ist die Entwicklung wertorientierter Aktienmarktstrategien für weltweit, regional und in bestimmten Branchen investierende Fonds – gestützt auf quantitative Markt- und Aktienauswahlverfahren, die auf den jeweiligen Anlageschwerpunkt des Fonds zugeschnitten sind. Die Schlüsselelemente dieser Strategien sind:

  • Aktive Marktauswahl

    Nationale Aktienmärkte schwanken nach unseren Untersuchungen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren tendenziell um einen durch die Analyse aggregierter Unternehmensdaten näherungsweise bestimmbaren Gleichgewichtswert. Indem wir Märkte wie Aktien behandeln, uns an den Börsen engagieren, die am attraktivsten bewertet sind, und uns wieder verabschieden, wenn eine leichte Überbewertung eingetreten ist, können wir in der Regel höhere Renditen erzielen als mit einer Kauf- und Halte-Strategie.

  • Länderallokation

    Unsere Länderauswahlstrategien zielen tendenziell auf eine Gleichgewichtung der ausgewählten Märkte ab, soweit dies unter Liquiditätsaspekten möglich ist. Infolgedessen können kleinere Märkte in unseren Portfolios ein höheres Gewicht aufweisen als die nach der Marktkapitalisierung gewichteten Benchmarks. Innerhalb jedes Marktes orientieren wir uns zur Begrenzung makroökonomischer Risiken bei der Sektoren- und Branchengewichtung an den jeweiligen Benchmarkniveaus.

  • Aktive Aktienauswahl

    Unser Ziel ist der Aufbau diversifizierter, attraktiv bewerteter Portfolios durch die Auswahl von Aktien auf der Grundlage hoher und stabiler Dividendenrenditen und anderer Bewertungskriterien.

  • Objektive kriterien

    Wir strukturieren unsere diversifizierten Aktienportfolios nach objektiven Kriterien. Dies trägt zur Risikominderung bei und bietet gleichzeitig die Chance, die relevanten Benchmarks zu übertreffen.

  • Niedrige Portfolioumschlag

    Unsere Strategien zeichnen sich durch einen geringen Portfolioumschlag aus, um die Transaktionskosten möglichst niedrig zu halten.

  • Risikokontrolle

    steht im Zentrum unserer Anlagestrategien und ist das Geheimnis ihres Erfolges.

  • Die Keppler Ratio

    Wir messen Risiko nicht – wie in der Investmentbranche üblich – an der Volatilität der Portfolioerträge, sondern an der Eintrittswahrscheinlichkeit und potentiellen Höhe von Verlusten. (Statistisch ausgedrückt definieren wir Risiko als Erwartungswert eines Periodenverlusts.)

    Zur Risikomessung verwenden wir die „Keppler Ratio“, ein risikobereinigtes Performancemaß, das von unserem Firmengründer im Jahr 1990 entwickelt wurde. Die „Keppler Ratio“ gibt die Rendite pro Einheit des erwarteten Verlusts an. Wir sind der Meinung, dass diese Kennzahl ein aussagekräftiges Maß für die risikobereinigte Performance ist, da die meisten Anleger nicht Ertragsschwankungen, sondern Verluste (die als negative Renditen oder negative Abweichungen von der erforderlichen Rendite definiert werden können) als Risiko wahrnehmen.

    Aus diesem Grund verwenden wir die in der Branche gebräuchliche „Sharpe Ratio“, die die Rendite pro Einheit der Variabilität angibt, nicht, weil diese nicht zwischen positiven und negativen Abweichungen von einem Durchschnittsertrag unterscheidet, eine in der Praxis nicht vorhandene Normalverteilung der Renditen voraussetzt und daher zu fragwürdigen Risikobewertungen führen kann.

  • Wie wir mit Risiken Umgehen

    Unser umfassendes Research zu den globalen Aktienmärkten und unsere langfristige Erfolgsbilanz mit Value-Investing zeigen, dass langfristige Anleger durch den Fokus auf Value Investing das Potenzial haben, sowohl Risiken zu steuern als auch überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Wir setzen die folgenden Strategien zur Risikosteuerung in unseren Portfolios ein.

    • „Margin of safety“: Wir sind bestrebt, Aktien mit einer angemessenen Sicherheitsmarge zu erwerben, um sowohl einen Schutz vor Abwärtsrisiken als auch ein erhöhtes Aufwärtspotenzial zu erreichen. Außerdem streben wir eine Diversifizierung über Märkte, Sektoren und Aktien an, um das Portfoliorisiko weiter zu reduzieren.
    • Langfristiger Ansatz: Angesichts der Zeitabhängigkeit des Risikos streben wir eine lange Haltedauer an, damit die Anleger von den langfristigen Vorteilen unseres umsichtigen Portfolioaufbaus und Diversifikationsansatzes profitieren können. Dieser langfristige Ansatz ermöglicht es unseren Anlegern auch, den Zinseszinseffekt optimal zu nutzen.
    • Kostenbewusstes Investieren: Transaktionskosten, Steuern und entgangenes Aufwärtspotenzial können das Ertragspotential von Strategien, die auf hohe Renditen bei hohem Risiko abzielen, schnell unterminieren. Unser Bemühen um Minimierung des Portfolioumschlags ermöglicht es uns hingegen, die Transaktionenkosten niedrig zu halten und das Ertragspotential entsprechend zu steigern.
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